Düstere Prophezeiungen von Schäuble

Die Finanzen Deutschlands, ahnt Herr Schäuble düster, sind nicht ROSAROT.
Ach was.
Wer hätte das gedacht.
Die Banken haben zuwenig Geld!
Ruft er uns tragisch zu.
Sie (die Banken) müssten viel mehr Geld aus den staatlichen Hilfs-Fonds in Anspruch nehmen. Um den Unternehmen mehr Wirtschafts-fördernde Kredite gewähren zu können. Denn nix liegt ihm und ein paar anderen mehr am Herzen, als die geradezu Welt rettenden 'Nutzbringenden Gewinne' der Konzerne.
Na, wenn das mal keine knall-roten Aussichten sind.
Für den Steuerzahler.
Der das alles bezahlen soll.
Zum Ausgleich muss er (der Steuerzahler) mit Einschnitten in seiner Lebenssituation rechnen. Alles gleichzeitig geht halt nicht.
Ich liebe diese dumm-dreisten Euphemismen.
Staatliche Hilfs-Fonds.
Wirtschafts-fördernde Kredite.
Nutzbringende Gewinne.
Einschnitte.
Lebenssituation.
Steuerzahler.
Das klingt doch allemal besser wie: Nehmen wir dem dämlichen Volk noch mehr Geld ab, ums unter uns zu verteilen und den Bankern ihre Millionen-Boni zu sichern. Natürlich aus Steuergeldern. Wen schert's, wenn der Plebs am Ende unter Brücken haust und aus Mülltonnen seinen Fraß zusammenklauben muss.
Pardon.
Der Mülltonnen-Inhalt gehört ja laut OLG-Urteil den Unternehmen.
Na, das ist doch mal eine Geschäfts-Idee.
10 Euro pro Pfund Müll.
Plus 20 Prozent Mehrwertsteuer.
So ein innovatives Gesetz unterschreiben unsere Abgeordneten bestimmt gern.
Mit ihren Goldenen Stiften.

NoXxLynXx - 22. Nov, 19:19