Knock, knock, knock....

Der war nicht schlecht, wa. Tja, es schlägt noch, wie ihr sehen könnt. Weil ich es schlagen lassen kann. Mein Blog-Herz. Und da bin ich auch schon wieder. Das Leben kann manchmal hart sein. Aber wie wir alle wissen ist „Was stört mich mein Geschwätz von gestern“ sowieso das Motto der Stunde. Allerdings wird sich mein Gelaber von nun an nicht mehr um irgendwelche Polit- oder anderweitige Möchtegern-Berühmtheiten vulgo Hampel drehen, das ist mir in der Tat zu öde. Ich habe eine neue Thematik für mich entdeckt.
Ganz und gar unberühmte Hampel!
Was die sich freuen werden, plötzlich auch mal ihre 5 Minuten zu kriegen. Und wenns nur in meinem Blog ist. Ich verbreite eben immer gern Freude. Und wie ungerecht von mir, nur von so öden Langweilern wie Westerwelle und Co. und deren peinlichen Aktivitäten zu schreiben, wo ich doch – wie fatal! - so viel ödere Langweiler mit noch viel peinlicheren Aktivitäten beinahe direkt an den Fersen habe.
Ja! Das ist, um es mal zeitgemäß auszudrücken, ein dermaßen weites und ertragreiches Feld, dass ich mich echt wundere, warum mir die Idee nicht schon früher gekommen ist. Außerdem ist die Apokalypse so im Großen eh schon am laufen. Ob wir nun mit ganz Japan in absehbarer Zeit in die Luft fliegen, absaufen, verstrahlt, von irgendwelchen Superstürmen weg geweht oder von chinesischen Massen überrollt werden, wen interessierts? Oder haben Sie vielleicht von YU55 gehört, der sich die Sache im November auch noch anders überlegen könnte und statt vorbeizufliegen uns direkt auf die Köpfe fällt. Na bitte. Egal.
Wenns sonst keinem was ausmacht, wieso dann mir?
Eben.
Drum schreibe ich von jetzt an (bis die Apokalypse, in welcher Gestalt auch immer mich dran hindert) über Gesind… äh, nein, Abschau…, verdammt (!) wie war noch das Wort? Ach ja: Leute, die unangenehmerweise meist viel zu nahe um mich rum lungern, und deren peinliches, merkwürdiges, absonderliches, befremdliches, bescheuertes, kurioses, ominöses, schrulliges, seltsames, skurriles, bizarres, abwegiges und so viel öfter als ich gedacht hatte widerwärtig-ekliges Verhalten.
Nicht, dass ich die meisten davon näher kenne(n wollte), igitt, dass wäre denn doch zuviel verlangt. Sage ich es mal so: Immerhin weiß ich genügend über meine neuen Kwatsch-Subjekte, um sie durch den Kakao zu zieh… äh, pardon, deren Gebaren ich natürlich völlig unparteiisch und verständnisvoll kommentieren werde. Denn eins ist mir in den letzten Wochen klar geworden. Es ist völlig unnütz, überflüssig und total spaßfrei (für mich) das millionste Bla über Typen abzusondern, die mir im Grunde nicht das Geringste bedeuten. Und denen vor allem das, was ich so daher labere nicht das Geringste bedeutet.
Zusammengefasst könnte ich es so formulieren: Wenn mich die großen Welt-Probleme schon nicht beachten, wieso sollte ich ihnen dann meine teure Aufmerksamkeit schenken? Nee. Ich widme mich jetzt den kleinen, winzigen… hm, ähem. Winzig? Von was rede ich da eigentlich? Muss eine Assoziation gewesen sein. „Problemfällen" wollte ich natürlich sagen. Weil ich wenigstens meinen Spaß haben will. Das soll von jetzt an mein Motto sein. Vielleicht sollte ich zum besseren Verständnis noch meine Definition von „Spaß“ ein wenig näher erläutern. Nein? Die ist Ihnen sowieso schon klar?
Na, wie schön.
Dann verstehen wir uns ja.

NoXxLynXx - 10. Mai, 19:19